Logopädie – ein vielseitiges Fachgebiet


Du veränderst Dich, um zu leben. Du lebst, um

Dich zu verändern. Leben ist ein ständiges sich verändern. Veränderungen beleben das Leben.

Lebe! Und verändere Dein Leben.

Pädiatrie


Dyslalie

(Störungen der Aussprache)
Artikulationsstörung einzelner Laute und/oder Lautverbindungen

Behandlung von Artikulationsstörungen sollten vor dem Schuleintritt erfolgen, um Ihrem Kind einen bestmöglichen Start in den Schulalltag zu gewährleisten. Ursachen der Dyslalie sind in der Regel Defizite im unterscheidenden Hören der meist ähnlichklingenden Ersatzlaute zum Ziellaut oder eine motorische Schwäche, mit Lippen und Zunge den Ziellaut bilden zu können.

Stottern

(Therapiekonzept Schneider/Sandrieser)
Laut-; Silben- oder Wortwiederholungen; Sprechblockaden in Verbindung mit gesamtkörperlicher Anspannung.

Die Therapie erfolgt in starker Zusammenarbeit mit den Eltern und der gesamten Familie. Ziel ist nicht, das Stottern zu beseitigen, sondern den Umgang damit zu verbessern; das Stottern zu kontrollieren, was in der Regel zur Symptomminderung führt. Ihnen als Eltern soll ein entsprechendes Handwerkszeug
mitgegeben werden, wie sie sich sicherer im Umgang mit Ihren Kindern bewegen und ihnen helfen,
die Symptome selbstbewusst und wenig negativ zu (er)-leben. Kleinkinder sollen mittels
Vorbildwirkung ihrer Umgebung erst gar kein negatives Bild ihrer sprachlichen Fähigkeiten
entwickeln und lernen die körperlichen Spannungen zu reduzieren.

Myofunktionelle Störung

Störung der Schluckfunktion mit der Folge von Zahnfehlstellungen und daraus resultierenden
Artikulationsstörungen insbesondere der s-Laute;

erfolgt in der Regel in Verbindung mit dem behandelnden Kieferorthopäden oder Zahnarzt. Aufgrund von falschem Schluckmuster (Zungenvorstoß) entwickelt sich eine Zahnfehlstellung. Oft tritt diese in
Verbindung mit mimischer Unterspannung (offene Mundatmung) sowie Artikulationsfehlern auf. Ziel
ist eine verbesserte Zungenkoordination, Lippen- und Zungenkräftigung sowie die Verbesserung des
Schluckmusters. Anschließend erfolgt ein Artikulationstraining der fehlgebildeten Laute.
Zusätzlich empfiehlt sich bei den betroffenen Kindern eine regelmäßige, körperkräftigende
sportliche Betätigung, um positiv auf den Gesamtkörpertonus einzuwirken (Schwimmen, Fußball,
Baseball).

Kinder mit körperlichen und/oder geistigen
Behinderungen

Behinderungen oft zeigen sich sprachliche oder sprecherische Aspekte verzögert bzw. erschwert.

Mittels gezielter ganzheitlicher Entwicklungsförderung sollen Defizite aufgeholt und neue Fertigkeiten
erarbeitet werden, die Ihrem Kind das Alltagsleben erleichtern. Intensive Eltern- und
Betreuerberatung sowie der interdisziplinäre Austausch stehen im Vordergrund, um Verständnis und
Anerkennung Ihrem Kind gegenüber zu wecken. Auch die kleinen Fortschritte zählen zu den GROßEN.

Mund- und Esstherapie bei Kleinkindern

betroffen sind meist Kinder, die bereits in der Stillphase Probleme hatten, andauernde Kraft aufzubringen.

Castillo Morales Therapie
ein Konzept zur Unterstützung des motorischen Lernens bei Kleinkindern;
Spannungsregulierung insbesondere der Gesichts- und Kaumuskulatur unter Berücksichtigung der
körperlichen Ganzheitlichkeit

Hörwahrnehmungstraining mit Audiva

Zentrale Hörverarbeitungsstörungen
sind nur im Ausschlussverfahren diagnostizierbar. Die Schallleitung und somit die allgemeine Hörfähigkeit ist intakt.

Mögliche Äußerungen:
  • Kinder habenSchwierigkeiten Geräusche zu filtern.
  • Geräuschempfindlichkeit (Aggression oderRückzug)
  • Differenzierung von ähnlichen Sprachlauten nicht möglich (LRS)
  • deutliche Sprachentwicklungsdefizite
  • Defizite im Aufmerksamkeitsbereich

Defizite in Aufmerksamkeit und Konzentration, sowie in der Merkfähigkeit mehr Informationen unter www.audiva.de und in der Praxis

Sonstige Störungsbilder


Stottern bei Erwachsenen

(Therapiekonzept nach Holger Prüß)
Laut-; Silben- oder Wortwiederholungen; Sprechblockaden in Verbindung mitgesamtkörperlicher Anspannung

Im Fordergrund steht zunächstder Angstabbau vor bestimmten Kommunikationssituationen. Sie als Betroffener wissen sicher amallerbesten, wie schwer es sein kann, sich in einem Kaufhaus durchzufragen oder eine telefonische Auskunft einzuholen. Aber genau das ist es, was blockiert und zu Verspannungen führt – die Angst vor der Situation. Für eine erfolgreiche Therapie müssen wir genau an diesem Punkt ansetzten. Wenn sich die Angst mindert arbeiten wir am Stottern selbst. Innerhalb der Therapie werden wir versuchen das Stottern zu analysieren und zu modifizieren.

Das Stottern soll für Sie kontrollierbar werden. Ziel ist also nicht das symptomfreie Sprechen, sondern das „kontrollierte Sprechen“ durch welches sich in der Regel die Stottersymptome minimieren. Die
Therapie bedeutet Einlassen auf angstbesetzte Situationen und Ablegen von Vermeidungsverhalten.

Auf das Stottern zugehen.

Stimmstörungen

rauher Stimmklang; eingeschränkte Belastbarkeit; Schmerzen beim Sprechen; Kloßgefühl im Hals, Atemnot beim Sprechenu.a. Die Stimme kann aufgrund der unterschiedlichsten Ursachen erkranken.

  • organische Stimmstörungen (Stimmbandlähmungen, Stimmbandödeme,Entzündungen…)
  • funktionelle Stimmstörungen (durch Fehlbelastung der Stimmbänder,falsche Atemtechniken,
    falscher Stimmsitz …insbesondere in Sprecherberufen)
  • psychogene Stimmstörungen

Innerhalb der Therapie werden Zusammenhänge zwischen Haltung, Atmung und Artikulation erarbeitet.
Sie werden bestimmte Entspannungs- und Atem- sowie Atemsprechtechniken kennen lernen mit denen Ihnen ein optimaler Stimmeinsatz ermöglicht werden soll. Vor Therapiebeginn ist ein Besuch beim HNO-Arzt unumgänglich, da unsere Therapieplanung auf genauer ärztlicher Diagnose basiert.

Artikulation und Stimme im Alltag


Hochsprachetraining |

Ausdrucksverbesserung | Stimmhygiene

class="glossartext">Sprecherberuf? (Lehrer, Pfarrer, Verkäufer, Kindergärtner u.v.m.)

Dialekt minimieren; weniger Nuscheln; Stimme optimal und

ausdrucksstark

Sie können mit eigenem Engagement ihren Zielen

näher kommen.
Die Sitzungen geben Ihnen Anregungen und Anleitungen zum besseren Sprechen und

stimmlichen Umgang im Alltag.

Worte sind unsere Argumente


Sie sind wie Wasser, das aus uns heraussprudelt, mal mehr und mal weniger, mal schnell und mal langsam.
Sie sind kräftig oder sanft, verletzend oder fordernd.

Kinder müssen den Umgang mit ihnen lernen, Erwachsene am Umgang mit Ihnen feilen.

Stehen Worte nicht mehr zur Verfügung, sind wir hilflos und ängstlich. Können uns nicht mehr mitteilen, fühlen uns allein.

Sprache vertrauensvoll aufbauen


sprache aufbauen Logopädie ist ein vielseitiges Fachgebiet mit den

unterschiedlichsten Störungsbildern und Menschen aller Altersstufen. Kinder sollen einen

bestmöglichen Start haben. Sie sollen Freude am Sprechen entwickeln und die Herausforderungen

der Kommunikation entdecken. Berufstätige sollen Mut und Vertrauen in ihre Sprache und Stimme

legen lernen und alte Menschen mit Ihren sprachlichen Schwierigkeiten nicht allein gelassen

werden. Darin sehe ich mein Ziel und nach diesem Prinzip arbeiten meine Mitarbeiter und ich.

Padovan Therapie


Die neuromotorische Reorganisationstherapie

nach der Logopädin Beatriz Padovan beruht auf der Wiederholung der natürlichen

Entwicklungsphasen des Menschen und dem ganzheitlichen Blick auf die einzelne Person.

Padovan geht davon aus, dass durch die Wiederholung frühkindlicher

Bewegungsmuster (Rollen, Kriechen und Krabbeln) noch nicht ausreichend ausgebildete Strukturen

im Zentralen Nervensystem wachgerufen und neue Kontaktstellen zwischen Nervenzellen und anderen

Zellen (wie Sinnes-, Muskel- oder Drüsenzellen) oder zwischen Nervenzellen untereinander

(Synapsen) gebildet werden können. Sie hat das Ziel, das Zentralnervensystem und somit auch das

System „Sprache“ zu organisieren bzw. zu reorganisieren.

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Castillo morales Therapie


 

Das CastilloMorales Konzept
ist ein ganzheitliches, neurophysiologisch orientiertesBehandlungskonzept, das von Dr. Rudolfo Castillo Morales entwickelt wurde.

Wer wird behandelt?

Das Therapiekonzept richtet sich an Säuglinge, Kinder und Erwachsene mit neurologischen Erkrankungen und Störungen der sensomotorischen Entwicklung.

  • Muskelhypotonien (Down-Syndrom, Prader-Willi-Syndrom)
  • Orofacialen Störungen (Facialisparesen, Pierre-Robin-Sequenz)
  • Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten
  • Kinder mit genetischen Syndromen, z.B. dem Down-Syndrom
  • Patienten mit Sprach-, Sprech- undSchluckstörungen
  • Patienten mit Schädel- Hirn- Trauma
  • Patienten mit apallischen Syndrom (Wachkoma)

Diese Krankheiten zeichnen sich durch eine sehr geringe Muskelspannung aus, die das Drehen, Krabbeln, Sitzen und Laufen erschwert. Dadurch sind oft saugen, schlucken, kauen, trinken und sprechen nur gering oder gar nicht möglich. Durch Eutonisierung von hypertonen/hypotonen Muskeln werden die Bewegungen erleichtert und physiologische Bewegungsmuster in ihrer Entwicklung unterstützt. Berührungen, Modellieren,
Zug/Druck und Vibration bestimmter motorischer Zonen sind hier ausschlaggebend.

Was soll erreicht werden?

  • Verbesserung der Bewegungsabläufe (drehen, krabbeln, sitzen, laufen)
  • Förderung der Wahrnehmung (spüren, sehen, hören)
  • Ausbildung der Kommunikationsmöglichkeiten (sprechen)
  • Förderungder Eigeninitiative und Regulierung des Saugens, Schluckens, Kauens, der Mimikund Artikulation
  • Integration der Eltern

Wie therapiert unsere Logopraxis?

Castillo

Moralesorientiert sich an der normalen Entwicklung des Kindes. Behandlungstechniken wie Zug, Druck, Vibration unterstützen die Tiefenwahrnehmung und die visuelle Orientierung und wirken somit haltungsstabilisierend. Die Kinder werden aufmerksamer, offener, motivierter und fähig zur Kommunikation.
Intensiv wird an der Stützfunktion der Füße gearbeitet und damit den Kindern eine schnelle Aufrichtung ermöglicht. Die Einbeziehung der Elternist hier besonders wichtig (Aufrichten am Körper der Eltern).

Die sogenannte motorische Ruhe ist die Ausgangsposition. Diese reduziert Massenbewegungen, die Aufmerksamkeit wird verbessert und zusammen mit dem richtigen Augenabstand wird dem Kind das Fixieren möglich. Somit ist die motorische Ruhe eine wichtige Hilfe zum Beginn der Kommunikation.

Für R.C. Morales ist die Kommunikation das Wichtigste. Falls keine Lautsprache zur Verfügung steht, ist oberste Priorität, den Kommunikationscode zu entschlüsseln, um gemeinsam auf einer Ebene agieren zu können
und somit die Basis, um Patienten und Angehörigen den Weg in die Zukunft zu
erleichtern.

News


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