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neurologische Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen



Diese Störungen können sich in unterschiedlichem Maße auf die Bereiche der Sprache, des Sprechens, Verstehens, Schreibens und/oder Lesens sowie der Nahrungsaufnahme auswirken.
Verursacht werden diese Störungen z.B. durch einen Schlaganfall, Unfall, neurologische Erkrankungen u.a.

Aphasie

  • Sprachstörung nach Schlaganfall

Die betroffenen Patienten haben u.a. Probleme im Bereich der Sprachproduktion und des Sprachverstehens. Viele Betroffene können ihr angestrebtes Kommunikationsziel nicht oder nur unbefriedigend erreichen. Eine Aphasie ist eine lebenslange Krankheit, welche sowohl dem Patienten als auch seinem Umfeld viel Geduld und Engagement abverlangt.

Dysarthrie

  • Sprachstörung nach Schlaganfall

Eine neurologische Sprechstörung äußert sich in den meisten Fällen in einer stark undeutlichen Artikulation. Die Patienten leiden an einer eingeschränkten Bewegungsfähigkeit und Koordination ihrer Artikulationsorgane (Lippen und Zunge). Mittels Kraft- und Bewegungsübungen soll diese Fertigkeit innerhalb der Therapie wiedererlernt bzw. optimiert werden.

Dysphagie

  • Schluckstörung nach Schlaganfall; Versorgung der Patienten mit Magen- oder Nasensonde

Bei einem Schlaganfall im Hirnstammbereich kann es zusätzlich zu sprachlichen und sprecherischen Einschränkungen zu einer neurologischen Schluckstörung kommen, welche nicht zu unterschätzen ist. Die betroffenen Patienten sind nicht mehr oder noch eingeschränkt in der Lage bestimmte Kostformen abzuschlucken. Dabei kann es bei guter Wahrnehmung im Rachenraum zum uns bekannten „Verschlucken“ mit Husten kommen, einem natürlichen Schutzreflex unseres Körpers, muss jedoch nicht. Bei einer sogenannten „stillen Aspiration“ besteht trotzdem oder gerade weil der Patient keinen Hustenreflex auslöst die Gefahr, des Verschluckens. Dies liegt an einer eingeschränkten Wahrnehmung im Rachenraum aufgrund des Schlaganfalls, ist durch den Laien und selbst durch uns als Fachkräfte kaum bzw. erschwert wahrnehmbar und führt im schlimmsten Fall zu einer Lungenentzündung, die tödlich enden kann. Bei dieser Störung sind deshalb besondere Vorsichtsmassnahmen zu beachten, die sie durch uns erhalten werden. Ziel der Therapie ist es, eine Kräftigung der am Schlucken beteiligten Muskulatur zu erreichen, sowie über bestimmte Techniken und Einschränkungen der Koststufen eine möglichst optimale und gefahrlose Nahrungsaufnahme wiederherzustellen. Enge Zusammenarbeit ist in diesem Fall mit Ärzten und Angehörigen von Nöten.

Facialisparese

  • Gesichtslähmung nach Schlaganfall

In der Regel kommt es bei einem Schlaganfall zu einer Halbseitenlähmung, welche sich bei vielen Patienten bis in den mimischen Bereich ausbreitet. Oft stellt sich die Bewegungsfähigkeit im Gesichtsbereich recht schnell wieder ein. Sollten sich die Symptome jedoch hartnäckiger erweisen, gibt es im Rahmen der logopädischen Therapie z.B. mittels Vibrations-, Temperaturreizen u.a. Möglichkeiten, die betroffenen Nerven und Muskel positiv zu stimulieren.

Sprechapraxie

  • Gesichtslähmung nach Schlaganfall

Sprechapraxie bedeutet eine Störung der Planung der für das Sprechen notwendigen Bewegungsabläufe. Sie tritt selten isoliert auf, meist in Verbindung mit einer aphasischen Störung. Häufig infolge von linkshemisphärischen ischämischen Schlaganfällen bzw. Hirnblutungen. Aber auch Hirntumore, Schädelhirntraumata oder neurochirurgische Eingriffe können ursächlich sein.

Parkinson

Die Leitsymptome sind:

  • Muskelstarre
  • verlangsamte Bewegungen, welche bis hin zu Bewegungslosigkeit führen kann
  • Muskelzittern
  • Haltungsinstabilität

Logopädie wird dann notwendig, wenn sich die genannten Symptome auf die sprecherische und stimmliche Leistungsfähigkeit übertragen. Das Sprechen wird dann verwaschen und unverständlicher durch verminderte Artikulationsbewegungen, die Stimme leise und kraftlos.

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