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Unterstützte Kommunikation


Gebärdenunterstützung (GuK) – Computergestützte Therapie

oft zeigen sich sprachliche oder sprecherische Aspekte verzögert bzw. erschwert.
Mittels gezielter ganzheitlicher Entwicklungsförderung sollen Defizite aufgeholt und alternative Kommunikationsfähigkeiten erarbeitet werden, die Ihrem Kind das Alltagsleben erleichtern und ihm zum kommunikativen Ziel verhelfen. Intensive Eltern- und Betreuerberatung sowie der interdisziplinäre Austausch stehen im Vordergrund, um Verständnis und Anerkennung Ihrem Kind gegenüber zu wecken. Auch die kleinen Fortschritte zählen zu den GROßEN.

PECS mit Bildern sprechen lernen (Autismus Hamburg e.V.)

Insbesondere Autisten, aber auch andersgründig nichtsprechende Personen haben nicht nur schwere Defizite im sprachlichen Bereich, sondern verweigern oft generell die Kommunikation. Für beide Probleme wurde das Therapieverfahren PECS entwickelt (Picture Exchange Communication System, zu deutsch: „Bildaustausch-Kommunikationssystem”). In der ersten Phase unterstützt der Therapeut bevorzugte Spiele eines autistischen Kindes nur dann, wenn das Kind durch Übergabe einer Karte sich das wünscht. Schon dieser erste Schritt muss oft und sorgfältig trainiert werden. Aber er ist enorm wichtig: denn er vermittelt dem Kind: Kommunikation zahlt sich aus! In den nächsten Schritten bringt der Therapeut dem Kind bei, sich möglichst viele unterschiedliche Aktionen zu wünschen. Dafür gibt es Bildkarten, die diese Aktion konkret abbilden. Wenn das Kind die Karte übergibt, übt es immer auch ein Wort, das dazu passt: zum Beispiel das Wort „Ball“ bei der Übergabe einer Karte, die einen Ball abbildet. Tatsächlich sind nach einigem Training viele frühkindliche Autisten in der Lage, ein Buch mit bis zu 30 Wunschkarten erfolgreich einzusetzen. Ziel der Therapie ist es, dass das Kind sich nicht mehr per Übergabe einer Karte, sondern allein durch Nennung des richtigen Wortes ein Spiel wünscht – also anfängt, mit anderen Menschen zu sprechen!

GUK gebärdenunterstützte Kommunikation( DS-Infocenter)

GuK ist die Abkürzung für Gebärden-unterstützte Kommunikation – eine Methode, die es Kindern einfach macht, über Gebärden zum gesprochenen Wort zu kommen. GuK wurde entwickelt, um Kindern, die nicht oder noch nicht sprechen, durch den begleitenden Einsatz von Gebärden die Verständigung zu erleichtern. Das Sprechen wird also nicht ersetzt, sondern nur mit Gebärden unterstützt. Auch werden nicht alle Wörter gebärdet, sondern nur solche, die für das Verstehen der Mitteilung von Bedeutung sind. Da es leichter ist zu gebärden als zu sprechen, helfen die Gebärden den Kindern, sich früher verständlich mitzuteilen. Weil GuK das Verstehen und das Verständigen unterstützt, wird das Sprechen lernen gefördert und der Spracherwerb begünstigt. Besonders in der Frühförderung von Kindern mit spezifischen Problemen beim Spracherwerb und beim Sprechen ist GuK deshalb eine wichtige ergänzende Hilfe. GuK ist auch geeignet für nicht behinderte Kinder. Viele Gebärden lassen sich problemlos z.B. im Kindergarten in übliche Sing- und Sprechspiele integrieren, und die Kinder können dabei spielerisch lernen, wie man „mit den Händen spricht“. Dadurch können die Verständigungsmöglichkeiten für das behinderte Kind erweitert und seine Integration unterstützt werden.

Talker elektronische Kommunikationshilfen (Hilfsmittel Netzwerk)

Diese Geräte können z.B. über Touch Screen, Taster oder Augensteuerung bedient werden und verfügen über eine Sprachausgabe, so dass sich Menschen verständigen können, die über keine (ausreichende) Lautsprache verfügen. In der Regel ist spezifisches Zubehör erhältlich, z.B. Fingerführ-Raster oder Rollstuhlhalter für den mobilen Einsatz. Die Benutzeroberfläche einer solchen elektronischen Kommunikationshilfe kann meistens individuell an die Fähigkeiten und Kommunikationswünsche des Users angepasst werden. Das heißt, der User kann sowohl mit Buchstaben und Wörtern arbeiten, als auch sich mithilfe von Symbolen und Fotos Ausdruck verleihen. Flexible Kommunikationshilfen können beliebige Texte schreiben und aussprechen und mit ganzen Lernstrategien oder Lernspielen ausgestattet werden. In der Regel beinhalten die Geräte viele Vereinfachungen wie Wortvervollständigung oder Vorschreibe-Funktionen, damit der User die geringere Geschwindigkeit in seiner Kommunikation kompensieren kann. Je nach Anwendungsfall werden die Kosten von der gesetzlichen Krankenversicherung getragen.
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