Padovan Therapie


Die neuromotorische Reorganisationstherapie nach der Logopädin Beatriz Padovan beruht auf der Wiederholung der natürlichen Entwicklungsphasen des Menschen und dem ganzheitlichen Blick auf die einzelne Person.

Castillo Morales® Therapie


Das Castillo Morales® Konzept ist ein ganzheitliches, neurophysiologisch orientiertes Behandlungskonzept, das von Dr. Rudolfo Castillo Morales entwickelt wurde.

VocaStim® Reizstrom Therapie


In unserer logopädischen Arbeit wird dieses Gerät v.a. bei Stimmstörungen, Gesichtslähmungen und Schluckstörungen eingesetzt. Ein sehr leichter Reizstrom wird gezielt zur Reaktivierung des gestörten Nerven- und Muskelsystems genutzt.

Frühes Lesen lernen


Ein gelungenes Konzept zur Sprachanbahnung sowie zum Aktivieren einer deutlicheren Artikulation bei Kindern mit besonderem Förderschwerpunkt Sprache und Sprechen



Sprech- und Stimmtraining / rhetorische Kommunikation


Bei hoher stimmlicher Belastung im Beruf, undeutlicher Aussprache oder Vorbereitung auf spezifische Vortragssituationen

 

Wer?

– Sprechberufler (pädagogische Fachkräfte, Dozenten, Pfarrer, Berater, Führungskräfte, Manager, Therapeuten etc.)

– alle, die gern Ihre Stimme nutzen und damit experimentieren

 

Was? 

Haltung und Atmung schulen, Stimmklang optimieren, Aussprache präzisieren, Präsenz seigern, Sprechausdrucksmöglichkeiten erweitern

 

Wie?

Ein Stimm- und Sprechprofil liefert Aussagen über Ihre Kommunikationsweise. Gemeinsam besprechen wir Ihre persönlichen Ziele und erarbeiten in mehreren Sitzungen neue Sprechtechniken, geben Anregungen und Anleitung für den Alltag. Dabei stehen Ihre persönlichen Sprechherausforderungen stets im Mittelpunkt.


Stottern


Unfreiwillige Dehnungen, Wiederholungen und/ oder Blockierungen von Lauten, Silben und kurzen Wörtern. Oft einhergehend mit Begleiterscheinungen wie bspw. ganzkörperlicher Anspannung und/ oder Vermeidung bestimmter Sprechsituationen

  • Kinder

  • Jugendliche und Erwachsene

Kinder

Die Therapie erfolgt in starker Zusammenarbeit mit den Eltern und der gesamten Familie. Ziel ist es, die Rückbildung des Stotterns zu begünstigen, den Umgang mit Symptomen (und eventuellen Ängsten) zu verbessern und Techniken zu erlernen, welche die Überwindung der Sprechblockaden erleichtern. Ihnen als Eltern soll ein entsprechendes Handwerkszeug mitgegeben werden, wodurch Sie sich sicherer im Umgang mit Ihren Kindern fühlen und ihnen helfen, die Symptome selbstbewusst und wenig negativ zu (er)-leben. Kleinkinder sollen mittels Vorbildwirkung ihrer Umgebung erst gar kein negatives Bild ihrer sprachlichen Fähigkeiten entwickeln und lernen, die körperlichen Spannungen zu reduzieren.



Stimmstörungen


ORGANISCHE  Stimmstörungen (Stimmbandlähmungen, Stimmbandödeme, Entzündungen…)
FUNKTIONELLE  Stimmstörungen (Fehlbelastung der Stimmbänder,falsche Atemtechniken, falscher Stimmsitz)
PSYCHOGENE  Stimmstörungen

 

rauer Stimmklang; eingeschränkte Belastbarkeit; Schmerzen beim Sprechen;
Kloßgefühl im Hals, Atemnot beim Sprechen u.a.
Innerhalb der Therapie werden Zusammenhänge zwischen Haltung, Atmung und Artikulation erarbeitet. Sie werden bestimmte Entspannungs- und Atem- sowie Atemsprechtechniken kennen lernen mit denen Ihnen ein optimaler Stimmeinsatz ermöglicht werden soll.
Vor Therapiebeginn ist ein Besuch beim HNO-Arzt unumgänglich, da unsere Therapieplanung auf genauer ärztlicher Diagnose basiert.
Auch das Training mit Reizstrom, dem VocaStim Trainingstherapiegerät findet zunehmend Anwendung in diesem Therapiebereich.



Unterstütze Kommunikation


Oft zeigen sich sprachliche oder sprecherische Aspekte verzögert bzw. erschwert.
Mittels gezielter ganzheitlicher Entwicklungsförderung sollen Defizite aufgeholt und alternative Kommunikationsfähigkeiten erarbeitet werden, die Ihrem Kind das Alltagsleben erleichtern und ihm zum kommunikativen Ziel verhelfen. Intensive Eltern- und Betreuerberatung sowie der interdisziplinäre Austausch stehen im Vordergrund, um Verständnis und Anerkennung Ihrem Kind gegenüber zu wecken. Auch die kleinen Fortschritte zählen zu den GROßEN.

  • PECS - mit Bildern sprechen lernen

  • Gebärdenunterstützende Kommunikation

  • Talker - elektronische Kommunikationshilfe

Talker - elektronische Kommunikationshilfen

Diese Geräte können z.B. über Touch Screen, Taster oder Augensteuerung bedient werden und verfügen über eine Sprachausgabe, so dass sich Menschen verständigen können, die über keine (ausreichende) Lautsprache verfügen. In der Regel ist spezifisches Zubehör erhältlich, z.B. Fingerführ-Raster oder Rollstuhlhalter für den mobilen Einsatz. Die Benutzeroberfläche einer solchen elektronischen Kommunikationshilfe kann meistens individuell an die Fähigkeiten und Kommunikationswünsche des Users angepasst werden. Das heißt, der User kann sowohl mit Buchstaben und Wörtern arbeiten, als auch sich mithilfe von Symbolen und Fotos Ausdruck verleihen. Flexible Kommunikationshilfen können beliebige Texte schreiben und aussprechen und mit ganzen Lernstrategien oder Lernspielen ausgestattet werden. In der Regel beinhalten die Geräte viele Vereinfachungen wie Wortvervollständigung oder Vorschreibe-Funktionen, damit der User die geringere Geschwindigkeit in seiner Kommunikation kompensieren kann. Je nach Anwendungsfall werden die Kosten von der gesetzlichen Krankenversicherung getragen.



Mund- und Esstherapie bei Kleinkindern


Gedeihstörungen durch Saug- und Schluckprobleme
Hypotonie (allgemeine Unterspannung) häufig mit Mundatmung und Kraftminderung der Gesichtsmuskulatur einhergehend
Infantile Cerebralprese (ICP)
Syndromerkrankungen (z.B. Mb. Down)
Lippen-Kiefer-Gaumenspalten

Betroffen sind meist Kinder, die bereits in der Stillphase Probleme hatten, andauernde Kraft aufzubringen oder aufgrund der Umstände eine Sondenernährung notwendig war. CASTILLO MORALES® Therapie ist ein Konzept zur Unterstützung des motorischen Lernens bei Kleinkindern; Spannungsregulierung insbesondere der Gesichts- und Kaumuskulatur unter Berücksichtigung der körperlichen Ganzheitlichkeit.



Sprachauffälligkeiten im Kindesalter

  • Dyslalie

  • Sprachentwicklungsstörung

  • Näseln

  • L-K-G-Spalte

  • Hörstörung

  • Hörwarnehmungsstörung

Näseln

Gestörte Nasalität in Form von offenem (typisch bei Gaumenspalten, Veluminsuffizienz) oder geschlossenem (behinderte Nasenatmung, -durchlässigkeit) Näseln. Neben dem gestörten Stimmklang kann es auch zu Abweichungen im Phonembestand kommen. Auffällig werden dann Lautersetzungen und/ oder Auslassen von Lauten und Silben.



Neurologische Sprach-, Sprech- und Stimmstörungen


Diese Störungen können sich in unterschiedlichem Maße auf die Bereiche der Sprache, des Sprechens, Verstehens, Schreibens und/oder Lesens sowie der Nahrungsaufnahme auswirken.
Verursacht werden diese Störungen z.B. durch einen Schlaganfall, Unfall, neurologische Erkrankungen, Syndrombesonderheiten u.a.

  • Aphasie

  • Dysarthrie

  • Dysphagie

  • Facialisparesie

  • Sprechapraxie

  • Parkinson

Dhyspagie - Schluckstörung nach Schlaganfall; Versorgung mit Mund- Nasensonde

Bei einem Schlaganfall im Hirnstammbereich kann es zusätzlich zu sprachlichen und sprecherischen Einschränkungen zu einer neurologischen Schluckstörung kommen, welche nicht zu unterschätzen ist. Die betroffenen Patienten sind nicht mehr oder noch eingeschränkt in der Lage bestimmte Kostformen abzuschlucken. Dabei kann es bei guter Wahrnehmung im Rachenraum zum uns bekannten „Verschlucken“ mit Husten kommen, einem natürlichen Schutzreflex unseres Körpers, muss jedoch nicht. Bei einer sogenannten „stillen Aspiration“ besteht trotzdem oder gerade weil der Patient keinen Hustenreflex auslöst die Gefahr, des Verschluckens. Dies liegt an einer eingeschränkten Wahrnehmung im Rachenraum aufgrund des Schlaganfalls, ist durch den Laien und selbst durch uns als Fachkräfte kaum bzw. erschwert wahrnehmbar und führt im schlimmsten Fall zu einer Lungenentzündung, die tödlich enden kann. Bei dieser Störung sind deshalb besondere Vorsichtsmassnahmen zu beachten, die sie durch uns erhalten werden. Ziel der Therapie ist es, eine Kräftigung der am Schlucken beteiligten Muskulatur zu erreichen, sowie über bestimmte Techniken und Einschränkungen der Koststufen eine möglichst optimale und gefahrlose Nahrungsaufnahme wiederherzustellen. Enge Zusammenarbeit ist in diesem Fall mit Ärzten und Angehörigen von Nöten.

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